06
Mär

BIG-Appetizer: Interview mit Danilo Barthel

barthel

Auf unserer Website prasentieren wir euch monatlich einen BIG-Appetizer aus der vorangegangenen Ausgabe. Diesen Monat zeigen wir euch das Interview mit Danilo Barthel aus der BIG #28.

Danilo Barthel ist einer der Senkrechtstarter der Saison. Trotz der in diesem Jahr geringeren Ambitionen uberrascht der Power Forward mit seinen Fraport Skyliners und ist mit
erst 22 Jahren der sportliche Leader auf dem Feld. Im BIG-Interview spricht er uber seine Leistungsexplosion, seinen Status als Allstar, das Leben in Frankfurt mit den anderen jungen Deutschen sowie uber die A-Nationalmannschaft

Danilo Barthel, Ihre Nase ist ein wenig ramponiert. Sind Sie wie Tibor Plei? damals im Trainingslager der Nationalmannschaft – Plei?’ Nase zierte das Cover von BIG # 2 – auch kopfuber in einen zu flachen Swimming-Pool gesprungen?

(lacht) Nein. Beim Spiel in Bamberg habe ich von Rakim Sanders leider einen Ellenbogen abbekommen, wodurch meine Nase in Mitleidenschaft gezogen wurde. Sie ist ein bisschen angeschwollen, und wie das immer so ist, habe ich ein paar Tage spater von Aziz N’Diaye noch eine draufbekommen. Die Nase ist immer so eine Zielscheibe, wenn man etwas hat, dann sind die Ellenbogen nicht weit. Ich hoffe aber, dass sie mich nicht entstellt und bald wieder zu alter Form zuruckfindet.

Sie spielen statistisch nicht nur personlich Ihre beste Saison, sondern waren bis zur Ankunft von Elias Harris auch der effektivste Deutsche in der Liga. Haben Sie mit dieser Leistungsexplosion gerechnet?

Dass der Sprung so gro? werden wurde, habe ich nicht erwartet. Im Sommer habe ich jedoch so viel trainiert, dass ich wusste, dass ich in meiner Entwicklung in jedem Fall einen weiteren Schritt nach vorne machen werde.

Mit fast 30 Minuten durchschnittlicher Spielzeit sind Sie derzeit einer der Saulen im Skyliners-Team. Was sind die Grunde dafur?

Ich habe mich entwickelt, gleichzeitig gibt es bei uns eine ganz andere Teamdynamik. Unser neuer Spielstil hier in Frankfurt spielt mir in die Karten. Der gro?te Unterschied zur letzten Saison ist Coach Herbert, der mir sehr, sehr viel Selbstvertrauen gibt und mich in meiner Entwicklung vorantreiben will.

Sie haben den Trainer angesprochen. Hat er Sie vor der Saison schon auf diese Rolle als Starter mit rund 30 Minuten Spielzeit vorbereitet?

Auf keinen Fall. Er hat zu uns jungen Deutschen immer gesagt, dass wir ihm in jedem Training zeigen mussen, wie viel wir am Wochenende spielen wollen. Die Spielzeit werde sich nur nach unseren Trainingsleistungen richten. Er hat uns nie irgendetwas versprochen. Er hat mir auch nie gesagt, dass ich ein Starter sein werde. Ich musste mir das alles in der Preseason und in jeder Trainingseinheit erarbeiten.

Mittlerweile sind aber schon einige Spiele gespielt und jeder sieht Ihren Stellenwert und Ihre Leistungen. Redet der Trainer jetzt anders mit Ihnen?

Er motiviert mich weiterhin und sagt, dass ich eine gro?e Entwicklung gemacht habe. Damit darf ich aber nicht zufrieden sein, sondern muss weiter hart arbeiten und ihm zeigen, dass ich mich immer weiterentwickeln will. Wir hatten auch einige Verletzte, das hat mir in die Karten gespielt und so kamen auch die vielen Minuten zustande. Er zahlt mittlerweile auf mich als festen Bestandteil der Mannschaft und das ist naturlich sehr erfreulich.

Sie sagten, der gro?te Unterschied zur vergangenen Saison sei Trainer Gordon Herbert. Nicht unbedingt positiv fur Vorganger Muli Katzurin. Der Israeli war Ihr erster Coach. Welche Rolle hat er in Ihrer Entwicklung gespielt?

Das war nicht negativ fur Katzurin gemeint. Er hat eine sehr wichtige Rolle gespielt. Er hat auch immer an mich geglaubt und mir direkt die Moglichkeit gegeben, mich zu beweisen, indem er mich ins kalte Wasser geworfen hat. Nach drei Spielen hat er mich als Starter aufgestellt und ich konnte sehr, sehr wichtige Erfahrungen unter ihm sammeln. Er ist ein supererfolgreicher Trainer, der in vielen Landern aktiv war und auch Nationalteams trainiert hat. Die Erfahrung mit ihm war sehr wichtig fur mich, da er ein knallharter Trainer ist, der wei?, wie er mit Profis umzugehen hat, und mir dadurch direkt den Weg ins Profigeschaft gezeigt hat.

Trotz der langeren Ausfalle von Schlusselspielern wie Quantez Robertson, Marius Nolte, Jacob Burtschi und Andy Rautins hat die junge Garde der Skyliners Playoff-Chancen. Gibt es neben hartem Training noch ein anderes Geheimnis fur den Erfolg?

Es ist kein Geheimnis, aber zusatzlich zu den Einheiten kommt mittwochsmorgens  ein Sportpsychologe zu uns ins Trainingszentrum. Wir hatten bereits sechs Sitzungen als Gruppe der jungen Deutschen. Das bringt einen wirklich weiter, sonst wurde ich auch nicht extra so fruh aufstehen. (grinst)

Als eine der hochsten Formen der Anerkennung fur gute Leistungen wurden Sie von Thorsten Leibenath direkt fur das nationale Allstar-Team nominiert. Als erster deutscher Skyliners-Spieler nach Klub-Legende Pascal Roller. Konnten Sie das gleich realisieren?

Vor dem Spiel nicht wirklich. Das war eine Riesen-Ehre fur mich und ich habe mich tierisch auf den Tag und uber die Einladung gefreut. Es war ein super Erlebnis, vor allem auch die anderen Spieler aus der Liga ein bisschen kennenzulernen und mit vielen verschiedenen Jungs auf dem Spielfeld zu stehen. Das war eine gro?e Erfahrung.

Mit steigenden Leistungen erhoht sich auch das offentliche Interesse. Man steht mehr im Fokus, die Wahrnehmung bei den Fans ist gro?er. Wie gehen Sie damit um?

Naturlich ist das Interesse von vielen Seiten gestiegen, aber letztendlich hat sich bei mir  im Alltag nichts verandert. Ich trainiere weiter wie gehabt und bekomme von all dem nicht so viel mit, au?er dass der eine oder andere mehr auf einen zukommt und zu den guten Leistungen gratuliert.

Wie wichtig ist fur Sie der Umgang mit den Fans?

Der ist mir sehr, sehr wichtig. Die Fans tun sehr viel fur uns, sind immer in der Halle, auch bei Auswartsspielen. In den letzten Jahren, als wir nicht so gut dastanden, haben sie uns immer unterstutzt und uns ermutigt, weiterzumachen. Deswegen gehort es einfach dazu, dass man den Fans, die ein gro?es Interesse an uns Spielern und dem Klub haben, etwas zuruckgibt. Wenn das ein Treffen auf dem Weihnachtsmarkt oder ein Pokerspiel beim Fanklub-Treffen ist, gehe ich da selbstverstandlich hin und es macht mir auch superviel Spa?.

Ihre Spielweise tragt sicher zur Beliebtheit bei den Anhangern bei. Schon in der vergangenen Saison waren Sie mit spektakularen Dunks ofters in den Top Ten des Spieltages zu finden. Inwieweit ist das ein wichtiger Bestandteil Ihres Spiels?

Solche spektakularen Szenen konnen ein Team enorm pushen. Ich muss aber noch viel mehr dieses aggressive Mind-Set bekommen, mit allem, was ich habe, zum Korb zu gehen, und auch versuchen zu dunken, wenn ein Gegner im Weg steht, anstatt einen Korbleger zu machen. Meistens gehen die namlich daneben und beim Dunk-Versuch ziehst du mindestens ein Foul oder er ist drin und gibt allen Auftrieb.

Jason Boone erzahlte, dass es in Wurzburg eine Ubung gibt, wo zwei Spieler von zwei Seiten gleichzeitig zum Korb anlaufen und der eine mit Ball unbedingt dunken will und der Verteidiger mit allem, was er hat, zum Block geht. Trainieren Sie Dunkings auch speziell?

So etwas machen wir nicht. Allgemein arbeiten wir im Training aber immer mit harten Abschlussen der Big Men. Ein paar Dunking-Drills haben wir auch. Den Ball ans Brett werfen, Rebound holen und hoch zum Dunking. Das dann direkt zehnmal hintereinander.

Ihr Assistenz-Trainer Klaus Perwas sagte vor rund einem Jahr im BIG-Gesprach uber Sie: „Was bringt dir Platz eins in den Top Ten, wenn du im gleichen Spiel beim Rebound dreimal nicht richtig ausboxt? Au?erdem sind mir drei Korbleger lieber als ein krasser Dunk.“ Wie stehen Sie dazu?

Da hat er nicht unrecht. Bevor ich irgendeine spektakulare Aktion in der Offense mache, muss ich naturlich sichergehen, dass ich in der Verteidigung gut stehe und mein Gegenspieler keinen Offensiv-Rebound bekommt. Letztendlich sind naturlich sechs Punkte besser als zwei, womit ich ihm vollkommen recht geben muss.

Perwas sagte sinngema? auch, dass Sie von allem ein bisschen konnten, aber zusehen mussten, ein Merkmal gut auszupragen und es konstant aufs Spielfeld zu bringen. Welches ist das mittlerweile, was sind Ihre Starken?

Meine Starke ist, dass ich trotz meiner Gro?e noch recht beweglich bin und auch schnell von au?en agieren kann.

Ist das der entscheidende Vorteil im Duell mit teils gro?eren und kraftigeren Gegenspielern?

Ja. Beispielsweise sind die gro?en und kraftigen US-Amerikaner nicht mehr so beweglich und haben die europaische Spielweise nicht so verinnerlicht. Durch die Jugend-Nationalmannschaft und meine bisherigen Trainer habe ich die verschiedensten Moves beigebracht bekommen, die die Gegenspieler oft nur durch ihrer Athletik und nicht durch Technik wettzumachen versuchen.

Wen wurden Sie unter dem Korb aktuell als unangenehmsten Gegenspieler in der Liga bezeichnen?

Da fallt mir das Bamberg-Spiel ein. Gegen Rakim Sanders und Elias Harris, die sehr physisch, athletisch, aber auch beweglich und schnell sind, ist es sehr schwer.

Beim Spiel unter den Brettern, wie wichtig ist da der Aspekt Korpermasse?

Ich bin mittlerweile bei 108 Kilogramm und 2,08 Metern Korpergro?e. Im Sommer war ich zwischenzeitlich bei 112 Kilo, weil ich sehr, sehr viel daran gearbeitet habe. Jeden Tag habe ich zwei Stunden im Kraftraum geschwitzt. Ich wusste, dass man in der BBL auf den gro?en Positionen komplett austrainiert sein musst, sonst sieht man kaum Land, vor allem gegen die athletischen amerikanischen Spieler. Im Sommer habe ich mich sehr auf den Masse-Aufbau fokussiert. Durch den Saisonrhythmus und die Spiele habe ich wieder vier Kilo verloren. Mein Ziel sind 110 Kilo, komplett austrainiert. Man kann ja auch ohne Massegewinn an Kraft zulegen. Diesen Sommer ist mir das endlich gelungen, da ich zuvor durch die Nationalmannschaft im Sommer eigentlich eher an Gewicht verloren hatte. Dies ist ein wichtiger Grund dafur, dass ich in dieser Saison erfolgreicher und besser spiele.

Stichwort Nationalmannschaft. Sie haben bereits fur die U18- und die U20-Auswahl des DBB gespielt. Wie sehen Sie Ihre Perspektive in Richtung A-Mannschaft?

Letzten Sommer wurde ich ja zum Auftakt-Lehrgang der A-Nationalmannschaft eingeladen, musste wegen Ruckenproblemen aber leider absagen. Ich hoffe naturlich, dass ich in den nachsten Jahren wieder eingeladen werde. Auf der Vier gibt es mit Elias Harris, Tim Ohlbrecht und auch Robin Benzing, der dort spielen kann, naturlich gro?e Konkurrenz. Wenn ich mich aber weiter so entwickele, werde ich die Chance bekommen, in der A-Nationalmannschaft zu spielen.

Gab es wahrend der Saison schon Kontakt zu Frank Menz?

Ein richtiges personliches Gesprach gab es bis jetzt noch nicht. Er war aber naturlich bei einigen Spielen von uns, da wir als junges deutsches Team sehr interessant sind. In der Halle hat er auch kurz mit mir geredet, will sich aber in naher Zukunft auch mit mir treffen und sich ausfuhrlicher mit mir unterhalten.

Wie sieht es mit den Ruckenproblemen aus?

Die sind zum Gluck komplett weg. Dafur habe ich im Sommer so viel trainiert und mache auch noch taglich meine Stabilisationsubungen, damit dort ja kein Ruckfall kommt.

Sie sagten, Sie konnen auch von au?en agieren. Schaut man sich derzeit Ihre Zahlen an, lesen diese sich allesamt gut, nur die Dreier-Quote fallt mit rund 29 Prozent aus dem Raster. Was ist da los?

Ich habe vor dem Spiel gegen Alba (3/4 Dreier, beste Ausbeute in der Saison, d. Red.) ein kleines Loch gehabt, wo ich keinen Wurf mehr treffen konnte (sechs Spiele in Folge bei 0/10, d. Red.). Die Saison hatte mit um die 45 Prozent von der Dreierlinie noch gut angefangen. Jetzt muss ich naturlich hart daran arbeiten, in Extra-Schichten mit Klaus Perwas, dass ich wieder zu einem konstanten und schnelleren Schuss komme. Dadurch bekomme ich auch die Balance in meinem Spiel wieder, um beispielsweise mit einer Wurftauschung besser an einem Gegenspieler vorbeizukommen.

Sie sind jetzt im dritten Jahr in Frankfurt. Wie sind Ihre Erwartungen von damals im Ruckblick zu bewerten?

Mein Ziel war es, mich in den ersten beiden Jahren in die feste Rotation zu spielen. Dass es jetzt zu einem Starting-Five-Platz gereicht hat, ist naturlich sehr, sehr erfreulich fur mich. Fur das dritte Jahr hatte ich rund 20 Minuten Spielzeit angepeilt, meine Erwartungen wurden also weit ubertroffen.

Viele junge Deutsche gehen das Abenteuer Beko BBL an und versuchen, sich durch ein parallel laufendes Studium ein zweites Standbein aufzubauen. Weshalb haben Sie nur auf die Karte Basketball gesetzt, zumal sie mit einem Schnitt von 2,2 ein gutes Abitur abgelegt haben?

Ich habe mir gesagt, wenn man zweigleisig fahrt, dann wird man es spater bereuen, dass man sich nicht auf eine Sache konzentriert hat und nicht das komplette Maximum rausholen konnte. Ich habe zwar fruher oder spater vor, zu studieren, aber derzeit ist es nicht moglich, beziehungsweise will ich die freie Zeit weiter nutzen, um zu trainieren und basketballerisch weiter voranzukommen.

War Ihnen in der Jugend eigentlich schon klar, dass der Traum, Profi zu werden, fur Sie in Erfullung gehen konnte?

Mit elf Jahren habe ich angefangen zu spielen, und mit 13, 14 schon taglich trainiert und viel investiert. Da ich schon immer etwas gro?er war, zahlte ich im Raum Mannheim-Heidelberg fruh zu den gro?eren Talenten. Dessen war ich mir auch bewusst und ich wusste dadurch, was ich rausholen kann.

Aufgrund Ihrer Gro?e vermutet heute wohl kaum jemand, dass Sie fruher auch geturnt haben?…

Bereits vor dem Basketball hatte ich damit angefangen und das parallel die ersten Jahre auch weiter betrieben, da mein alterer Bruder da sehr aktiv war. Irgendwann wurde ich einfach zu gro?, um dort hohere Ambitionen zu haben. Im Ruckblick war das jedoch sehr, sehr wichtig, weil ich dort die Basis fur meine Athletik, Koordination und Korperbeherrschung gelegt habe.

Spater hatten Sie als Jugendlicher lange mit Knieproblemen zu kampfen. War die Karriere in Gefahr?

So ein bisschen hatte ich tatsachlich schon damit abgeschlossen. Ich war 15 und durfte ein Jahr keinen Sport treiben. Nur ganz beschrankt ein bisschen Fahrrad fahren und schwimmen. Ich war 15 Jahre alt und da war die Umstellung vom taglichen Training auf gar nichts extrem schwer. Ich hatte damals eine Durchblutungsstorung im Knie und sobald ich gelaufen oder gejoggt bin, hatte ich Schmerzen, die mich immer zum Abbrechen gezwungen haben. Wahrend dieses Jahres bekam ich Probleme mit meinem Gewicht, die sich in den nachsten Jahren zum Gluck verwachsen haben. Zu dieser Zeit habe ich in jedem Fall daruber nachgedacht, ob ich das Ganze wegen der Gesundheit uberhaupt noch durchziehen kann. Seitdem habe ich glucklicherweise keine Knieprobleme mehr.

Hatte es mit der Profi-Laufbahn nicht geklappt, was ware der Plan b gewesen?

Studieren.

Was genau?

Wahrscheinlich irgendetwas in Richtung Sport oder Naturwissenschaften. Ich habe gro?es Interesse an Fachern wie Biologie oder Physik.

Sportlich lauft bei Ihnen derzeit alles wie geschmiert. Fuhlen Sie sich in der Mainmetropole Frankfurt denn auch au?erhalb des Spielfeldes wohl?

Ja, sehr wohl sogar. Die Stadt hat viele Facetten. Ich habe bis heute noch nicht alles gesehen. Man kann in der Stadt an jedem Tag etwas Neues entdecken, Frankfurt ist multikulturell, insgesamt ist es eine tolle Stadt.

Was sind Ihre liebsten Orte?

Ich mag Frankfurt mit seinen vielen Parks vor allem im Sommer sehr gerne. Nach dem morgendlichen Krafttraining oder einer Extra-Einheit mit unserem Assistant Coach lege ich mich beispielsweise im Gruneburgpark gerne zwei Stunden in die Sonne und lese ein Buch, um zu entspannen und die frische Luft zu genie?en.

Und im Winter sitzt Danilo Barthel nur in der Wohnung?…

Nein, auf keinen Fall. Da wird es dann eher ein Kaffee sein, den ich trinken gehe. Insgesamt stehen da die gemutlichen Aktivitaten im Vordergrund.

Wie sieht es mit dem facettenreichen Frankfurter Nachtleben aus?

Den einen oder anderen Sieg darf man auch mal feiern gehen. Das haben wir auch schon gemacht. Da wir dieses Jahr ein super Team haben, macht das auch sehr viel Spa?. Unsere Veteranen, die schon ein paar Profi-Jahre mehr auf dem Buckel haben, sind da ein bisschen die Anfuhrer, und wir als Team ziehen dann geschlossen mit. Wenn man aber fokussiert ist und in seiner Karriere etwas erreichen mochte, darf man es auf keinen Fall ubertreiben und muss das ein bisschen einschranken.

Die junge deutsche Garde bei den Skyliners ist in aller Munde, da sie ligaweit die gro?ten Spielanteile bekommt. Sind Sie auch neben dem Basketball-Feld als Einheit unterwegs?

Auf jeden Fall. Wir verstehen uns wirklich alle sehr gut, haben den gleichen Humor, viele gleiche Interessen. Abends gehen wir gerne zusammen essen und haben viel Spa? miteinander. Es ist ein gro?er Vorteil, dass wir uns so gut verstehen, ein gutes Teamgefuge entstanden ist und jeder jeden Tag mit Spa? beim Training ist. Wir wohnen zwar in verschiedenen Wohnblocks, aber im selben Zentrum und nur ein paar Gehminuten voneinander entfernt. Das ist man schnell beim Kollegen auf der Couch zum Relaxen. Zwischen den Jahren sind Joe (Voigtmann, d. Red.), Konsti (Klein, d. Red.), Kevin (Bright, d. Red.) und Jan (Novak, d. Red.) zu mir zum gemeinsamen Raclette-Essen gekommen.

Bei unserem Fotoshooting haben Sie vor der Skyline posiert. Passen die vielen Wolkenkratzer in Frankfurt besonders gut zu Ihrer Spielweise als Highflyer?

Daruber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Es ist naturlich eine gute Aufmachung fur ein Basketball-Team, wenn du in der Stadt und im Team einige Hightower hast. Das passt einfach gut zusammen. Ich glaube, Flieger oder Uberflieger, wenn man das bei meinen Dunkings so nennen kann, passt auch ganz gut zu unserem Sponsor Fraport und dem Flughafen. Die Umgebung hier passt insgesamt gut zum Basketball.

Bis jetzt hat sich Ihre Zielstrebigkeit ausgezahlt. Was sind die nachsten Ziele, was soll noch kommen?

Ich habe hier in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2015, mit der Option auf ein weiteres Jahr. In dieser Zeit will ich mich noch weiter entwickeln und zum Fuhrungsspieler reifen, der kontinuierlich auf einem sehr hohen Niveau in der Bundesliga spielen kann. Und naturlich gibt es den Traum, in den USA zu spielen, im ubrigen Ausland und in der Euroleague. Am schonsten ware es, wenn es mit den Skyliners klappt. Naturlich will ich auch weiter angreifen, um bald ein Spiel fur die A-Nationalmannschaft zu machen.


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