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22
Jul

BIG-Appetizer: Dieser eine Wurf

Auf unserer Website präsentieren wir Euch regelmäßig einen BIG-Appetizer, um euch Appetit auf unser aktuelles Magazin zu machen. Diesmal: Das Legenden-Interview aus unserer Reihe „Dieser eine Wurf“ mit Hansi Gnad, geführt und geschrieben von BIG-Chefredakteur Marcel Friederich.



Hansi, welcher war dieser eine Wurf in deiner Karriere, an den du dich spontan erinnerst?

Das war kein einzelner Wurf, sondern das war die Tür, die für mich aufging, in die USA ans College zu gehen. Eine verrückte Sache, Anfang der 1980er-Jahre – ich war schon 19, hatte aber erst anderthalb Jahre Basketball gespielt. Und die Uni hat mich genommen, ohne mich jemals gesehen zu haben. Der Trainer meinte bloß: „Wie, der ist 2,07 Meter lang? Reicht schon, den Rest bringe ich ihm bei.“

Jetzt hast du aber ein bisschen geschummelt. In den vorherigen Interviews dieser Serie haben wir mit Sven Schultze und Anton Gavel gesprochen, die jeweils konkrete Würfe genannt haben …

(schmunzelt) Ich muss gestehen: Es gab jetzt nicht diese eine Szene, die mir ganz besonders hängen geblieben ist. Vielleicht mal irgendein Buzzerbeater am College, aber das war’s. Ich finde, eine Karriere kann man nicht an einzelnen Würfen festmachen, sondern viel eher an solchen Türöffnern. Und das war der erste, den ich hatte.

Okay, überzeugt, lassen wir ausnahmsweise so durchgehen.

(lacht) Noch mal Glück gehabt …

Du hast erwähnt, dass du extrem spät angefangen hast, Basketball zu spielen. Was hast du vorher gemacht?

Sechs Jahre lang war ich Nachwuchs-Schwimmer in Darmstadt, bin auch Wettkämpfe in der Ersten Liga geschwommen. Meine Disziplin waren die 1500 Meter Freistil – also ackern ohne Ende. Im Training bin ich zehn Kilometer pro Tag geschwommen, etwa sechs Stunden lang. Davon hatte ich irgendwann die Schnauze voll.

Wie bist du dann zum Basketball gekommen?

Mein Mathelehrer lag mir ständig in den Ohren: „Junge, du bist so groß, du musst unbedingt zum Basketball.“ Also hab ich’s probiert. Mit 17,5 Jahren hatte ich das erste Mal einen Basketball in der Hand.

Vorher nie?

Nein, nie.

Dann ging deine Entwicklung ab wie eine Rakete?

Durch meine athletische Ausbildung als Schwimmer hatte ich den anderen Basketballern gegenüber große Vorteile. Das hat Paul Hallgrimson erkannt, ein Amerikaner, damals Spieler-Trainer des TV Langen. Er hat für mich den Kontakt zur University of Alaska vermittelt.

Dort bekamst du tatsächlich ein Stipendium, bist 1983 rübergegangen …

Mein Englisch war zwar eine Katastrophe. Doch ich habe sofort viel Spielzeit bekommen, konnte mich dadurch schnell entwickeln. Nach nur zwei Jahren am College erhielt ich meine erste Einladung für die deutsche A-Nationalmannschaft. Und wäre eigentlich auch in der NBA gelandet. Dreimal sogar.

Warum hat das nicht geklappt?

Von den Philadelphia 76ers wurde ich 1987 gedraftet, an 56. Stelle. Ich nahm am Trainingscamp teil, habe mich gut präsentiert, sodass sie mir einen Vertrag vorgelegt haben. Ich musste bloß noch unterschreiben – und sollte meine Arbeitspapiere vorlegen. Davon hatte ich keine Ahnung, habe also meinen Agenten gefragt. Der hatte allerdings nicht damit gerechnet, dass die 76ers mich wirklich wollen. Heißt: Er hatte sich nicht um Arbeitspapiere gekümmert. Daher musste ich die USA wieder verlassen.

Das klingt ja völlig verrückt …

So war es aber. Ich bin nach Hause geflogen, habe für Saturn Köln gespielt und wurde 1988 Meister. Im Laufe dieser Saison, es war im Dezember oder Januar, erhielt ich einen Anruf der New Jersey Nets. Sie sagten mir, sie bräuchten dringend einen Big Man und wollten mich rüber in die NBA holen. Aber nach der Geschichte mit den 76ers war ich verunsichert – und habe abgesagt.

Und deine dritte NBA-Chance?

Das war im Sommer 1988, nachdem sich in der NBA ein neues Team gegründet hatte – die Miami Heat. Über den sogenannten Expansion Draft durfte der Verein Spieler auswählen, die noch nicht geschützt waren. Die Heat wählten unter anderem mich und luden mich zum Probetraining ein, auch dort machte ich eine gute Figur. So bekam ich einen garantierten Vertrag für ein Jahr, plus Option für ein zweites Jahr. Doch eine Woche vor dem Saisonstart verletzte ich mich an der Achillessehne. Nichts Wildes, vielleicht war’s eine Zerrung. Da meinten die Heat zu mir: „Wenn du magst, flieg kurz heim nach Deutschland, bis du wieder topfit bist, dann holen wir dich zurück.“ Ich fragte meinen Agenten, inzwischen ein neuer (lacht), er meinte: „Wenn wir denen nicht trauen können, wem sonst?“

Und dann?

Ich bin nach Deutschland geflogen, hatte ein sicheres Gefühl. Um mich auf dem neusten Stand zu halten, holte ich mir jeden Tag am Kiosk die „USA Today“, die einzige US-Zeitung, die damals hier erhältlich war. Und plötzlich sah ich meinen Namen dort im Sportteil stehen – auf der Liste der Spieler, die von ihren Klubs suspendiert wurden. Ich war geschockt, habe meinen Agenten angerufen. Der meinte: „Du bist angeblich ohne deren Einwilligung abgereist.“ Das war verrückt, weil mir die Heat ja sogar das Flugticket besorgt hatten.

Hast du dich dagegen gewehrt?

Nein, ärgerlicherweise. Das hat mir Jahre später auch Detlef Schrempf vorgeworfen, als wir uns bei den Olympischen Spielen 1992 kennengelernt haben.

Was hättest du konkret tun können?

Detlef sagte zu mir: „Hansi, du Depp, du hättest zur Spielergewerkschaft gehen müssen, dann hättest du dein Geld bekommen.“ Doch davon wusste ich damals leider nichts. Ich bin erneut beschissen worden, der nächste Vertrag ging mir durch die Lappen. Damit war das Kapitel NBA für mich abgeschlossen.

Hast du heute noch einen Hals auf die NBA?

Ach nein, das ist vergessen. Damals hatten es viele Europäer schwer, das ging nicht nur mir so. Inzwischen haben sich die Zeiten geändert. Heute ist es so: Du bist ein weißer Europäer, bist etwa 2,10 Meter, kannst einigermaßen werfen – dann laufen dir alle hinterher, weil jeder denkt, du bist der zweite Nowitzki. Das ist natürlich Schwachsinn, weil es nur einen Nowitzki gibt. Doch Fakt ist, dass Europäer in der NBA jetzt viel mehr Wertschätzung erhalten.

Auch ohne die NBA hast du in deiner Karriere ja eine ganze Menge erleben dürfen – wie eben Olympia 1992 mit Detlef Schrempf.

Es gibt zwei Dinge, die ich im Leben erreicht habe, auf die ich extrem stolz bin. Eines davon ist der EM-Sieg 1993 im eigenen Land. Und, das Jahr davor, bei Olympia in Barcelona dabei gewesen zu sein. Wir sind zwar nur Siebter geworden, doch emotional war dieses Erlebnis etwas ganz Außergewöhnliches. Zumal ich bei Olympia meine heutige Frau kennengelernt habe.

Silke Gnad, eine ehemalige Weltklasse-Handballerin ...

Am Frankfurter Flughafen haben wir uns das erste Mal gesehen, weil wir in derselben Maschine nach Barcelona geflogen sind. Wir kannten uns nicht, kamen aber schnell ins Gespräch, da wir ja dieselben Klamotten anhatten. Während der Spiele haben wir uns dann sogar jeden Tag gesehen, weil wir im selben Wohnkomplex untergebracht waren. Im ersten und zweiten Stock wohnten die Hockey-Männer und Hockey-Frauen, im dritten Stock wir Basketballer und die Handball-Frauen eins drüber im vierten. So kam das eine dann zum anderen. (schmunzelt)

In der Vorrunde des olympischen Turniers seid ihr auf die USA getroffen, habt gegen das legendäre Dream Team 68:111 verloren. Was ist deine prägendste Erinnerung an diese Partie?

Ganz klar – mein Wiedersehen mit Charles Barkley …

… den du damals während deiner kurzen Zeit bei den Philadelphia 76ers kennengelernt hattest?

Genau. Als junger Bursche musste ich ihn im Training immer verteidigen. Doch er war so viel besser, so viel kräftiger als ich. Daher war meine Taktik, ihn so schnell wie möglich zu foulen, damit er mich nicht so alt aussehen lassen kann. Ich bin immer volle Kanne draufgegangen, habe nie zurückgesteckt. Das hat Barkley imponiert. So gab er mir den Spitznamen „Hacky“ – der Hacker.

Und gegen das Dream Team kam „Hacky“ wieder zum Einsatz?

Na klar. Barkley wusste direkt, dass ich nur darauf warte, bis er in Ballnähe kommt, um ihn zu attackieren. Schon vor dem Tip-off rief er mir lachend zu: „Ey Hacky, ich hab den Ball noch gar nicht in der Hand, du brauchst mich noch nicht zu foulen.“

Die Amis waren also locker drauf?

Ja, im Gegensatz zu uns. (lacht) Drei Stunden vor dem Anpfiff kamen wir in die Trainingshalle, jeder total angespannt. In der Trainingshalle daneben stand Michael Jordan in Badeschlappen, hat ein paar Körbe geworfen. Und wir haben uns die Buxe vollgemacht.

Habt ihr euch Autogramme und Selfies von und mit den Superstars geholt?

Während das Spiel lief, haben wir auf der Reservebank mehrere Fotoapparate bereitgelegt. Smartphones gab es damals ja noch nicht. Die Bankspieler waren angewiesen, Bilder zu knipsen, obwohl unser Coach Svetislav Pesic davon nicht begeistert war. Aber diese Chance wollten wir uns nicht nehmen lassen. Nach dem Spiel bin ich zu Charles Barkley gegangen, und er erzählte, dass sie keine Autogramme geben dürften. Er sagte: „Wenn wir einmal damit anfangen, dann ist die Hölle los.“ Aber ich war der Einzige, der dieses Verbot umgehen konnte.

Wie das?

Ich hatte ein T-Shirt und einen Stift parat, habe Barkley beides in die Hand gedrückt. Er hat’s mit in die Kabine genommen. Und kam wenige Minuten später mit zehn Unterschriften wieder heraus, darunter Michael Jordan. Heute hängt das T-Shirt eingerahmt bei mir zu Hause.

Respekt, ein superwertvolles Andenken. Und die nächste Trophäe gab es im folgenden Jahr – bei der Heim-EM 1993 …

Eine unglaubliche Geschichte. Als Svetislav Pesic 1987 Bundestrainer wurde, haben wir angefangen, in der C-Gruppe rumzueiern. Das war eine Katastrophe. Svetislav war zuvor als Jugend-Nationaltrainer in Jugoslawien aktiv, hatte dort eine Auswahl von mehr als 100 Spielern. Bei uns gab es höchstens 15 Kandidaten, von denen er zwölf auswählen musste. So in der Art: „Wer kann am besten geradeaus laufen? Ja okay, die zwölf nehm ich.“

Begonnen in der drittklassigen C-Gruppe, ging es für euch aber stetig nach oben …

Das ist vor allem Svetislav Pesic zu verdanken. Er war sich für diese Aufbauarbeit nicht zu schade. Heute sagt Svetislav, er sei immer davon überzeugt gewesen, dass wir Europameister werden – aber das nehm ich ihm nicht ab. (lacht)

Drei weitere Titel hast du im Klubbasketball gewonnen. 1987 und 1988 wurdest du jeweils mit Köln und 1996 mit Leverkusen Deutscher Meister, gefolgt vom Korac-Cup-Sieg 1998 mit Verona.

An den Sieg im Korac Cup habe ich besonders süße Erinnerungen. (schmunzelt)

Weshalb?

Wir spielten gegen Belgrad mit dem Headcoach Vladislav Lucic. Der war die Jahre zuvor deutscher Nationaltrainer gewesen – und hatte mich aussortiert, weil ich aus seiner Sicht zu alt sei. Völliger Blödsinn. Als Lucic weg war, holte mich Henrik Dettmann zurück. Daher war es dann umso schöner, sich bei diesem Trainer, der mir einmal an den Karren gepisst hatte, im Korac-Cup-Finale zu revanchieren. Das Hinspiel verloren wir mit sechs Punkten, gewannen das Rückspiel aber mit neun. Das Händeschütteln danach mit Lucic habe ich sehr genossen.

Nach deiner Zeit von 1997 bis 1999 in Verona bist du zu Real Madrid gewechselt, hast dort aber nur zwölf Spiele bestritten. Warum?

Weil mein zweiter Sohn durch eine Not-OP auf die Welt kam. Und die Familie mir wichtiger war, als weiter für Real aufzulaufen. 

Möchtest du genauer erläutern, was passiert ist?

Es war so: Verona war die schönste Station meines Lebens – eine traumhafte Stadt, eine wundervolle Zeit als Familie. Mein älterer Sohn war gerade ein Jahr alt, meine Frau wurde erneut schwanger. Dann ging es für uns nach Madrid. Unser zweiter Sohn sollte in Deutschland geboren werden, daher flog meine Frau erst mal ohne mich wieder heim. Plötzlich erhielt ich die Nachricht, dass es Probleme gebe, eine Not-OP notwendig sei. Ich saß in Spanien und wusste nicht genau, was los ist. Es war an einem Donnerstag, ich wollte nach Deutschland zu meiner Frau. Ich ging zum Trainer, doch er sagte mir: „Am Samstag musst du noch spielen, kannst dann am Sonntag heimfliegen, musst aber kommenden Donnerstag wieder hier sein.“

Wie hast du reagiert?

Ich war schockiert. Ich habe samstags das Spiel noch gemacht, habe mein Zeug zusammengepackt, bin Sonntag geflogen – und bin nicht mehr zurückgekehrt. Mein Sohn ist dann mit nur 1200 Gramm auf die Welt gekommen. Sechs Wochen lang musste meine Frau noch im Krankenhaus bleiben, während ich mich daheim um unseren älteren Sohn gekümmert habe. Daher konnte ich nicht mehr nach Madrid. Ich habe zwar einen A… voll Geld verloren, aber das war mir in diesem Moment egal. Denn die Familie ist und bleibt das Wichtigste.

Nach deiner Rückkehr nach Deutschland hast du noch in Leverkusen und Hagen gespielt, ehe du deine aktive Karriere 2003 beendet hast.

Danach unterschrieb ich einen Dreijahresvertrag bei Bayer Leverkusen, war als Co-Trainer bei den Herren und als Nachwuchs-Coach tätig. Als der Vertrag ausgelaufen war, kam ich ins Grübeln. Eigentlich wollte ich Sportdirektor werden, denn ich weiß, wie Spieler und Manager ticken, kenne viele Leute in Europa. Doch es gab keine Job-Möglichkeiten. Dann habe ich überlegt, Sportmanagement zu studieren. Bloß, nach dem Studium wäre ich 50 gewesen – wer nimmt dich dann noch?

Wie ging es weiter?

Ich bekam einen Burnout. Es hat mich voll umgehauen. Ich wusste nicht, was ich beruflich jetzt weiter machen soll. Wo kommt nun das Geld her, wie soll ich meine Familie ernähren? Ich hatte ja nicht so viel verdient wie die Jungs drüben in der NBA, dass ich die Millionen auf dem Konto hatte. Dann hat mich ein Verein aus Wuppertal angesprochen, die Herren spielten nur Landesliga, doch die Jugendarbeit war richtig gut. Drei Jahre lang war ich dort tätig. Pro Monat gab es ein paar Hundert Euro. Mehr oder weniger Benzingeld, um von A nach B zu fahren. Doch so konnte ich mich aus dem Burnout-Loch langsam rausarbeiten. Und soll ich dir sagen, wer mich in dieser schwierigen Zeit am allermeisten unterstützt hat?

Ja, bitte.

Dirk Bauermann!

Unter dem du als Co-Trainer bei der Nationalmannschaft tätig gewesen bist …

Genau. Er hat mich in sein Team geholt, genau in der Phase, als ich unter dem Burn-out litt. Er rief mich an und fragte, ob ich mir vorstellen könnte, bei ihm mitzuarbeiten. Ich habe ihm offen gesagt, dass ich mich in einer Phase befinde, in der ich gesundheitlich angeschlagen bin. Und Dirk meinte: „Überhaupt kein Problem, das bekommen wir in den Griff.“ Er sollte recht behalten. Die medizinische Abteilung des Nationalteams hat mir enorm geholfen, langsam wieder fit zu werden. Ich bekam wieder eine Aufgabe, an der ich mich hochziehen konnte. Ein großes Dankeschön an Dirk und seinen ganzen Staff, die mir alle gemeinsam aus der Patsche geholfen haben. Das hätte in dieser Phase auch nicht jeder gemacht.

Sein Personenschutz für Dirk Nowitzki, Gänsehaut beim Autofahren und seine aktuelle Arbeit in Leverkusen – all das lest ihr im vollständigen Interview, das ihr in unserem aktuellen Magazin findet. Erhältlich entweder ab jetzt am Kiosk oder als Download über: 

https://www.ikiosk.de/shop/epaper/big-basketball-in-deutschland.html








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