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Sep

ANZEIGE: Das hat zum frühen Ausscheiden der DBB-Auswahl geführt

Die Basketball-WM in China ist für die deutsche Nationalmannschaft bereits nach fünf Spielen wieder beendet. Schon nach den beiden Auftaktniederlagen war klar, dass man die anvisierte Zwischenrunde verpassen würde. Zwar konnte die Mannschaft von Trainer Rödl die letzten beiden Partien in der Platzierungsrunde gewinnen und ist somit für das Olympische Qualifizierungs-Turnier berechtigt, doch insgeheim haben sich Fans und Verantwortliche mehr von der WM ausgerechnet. Wir werfen einen Blick auf das Abschneiden der deutschen Mannschaft und schauen, woran es letztlich gehapert hat.

Ernüchterung nach der Vorrunde

Mit großen Ambitionen ist die Mannschaft in die WM gestartet. Gespickt mit NBA- und Euro-League- Spielern wurden vor dem Turnier große Erwartungen geschürt. Doch diese sollten bereits im ersten Gruppenspiel gegen den Hochkaräter Frankreich zurechtgerückt werden. Der Katastrophenstart mit über sieben Minuten ohne eigenen Treffer verunsicherte die Mannschaft merklich. Zwar gelang, angeführt von Schröder und Voigtmann, noch einmal eine Aufholjagd, doch letztlich ging der Auftakt verloren. Gegen die Dominikanische Republik stand dann eigentlich Wiedergutmachung auf dem Programm, doch stattdessen gab es nach einer katastrophalen Leistung die zweite Niederlage, die WELT sprach zurecht von einer peinlichen Pleite. Somit konnte man sich bereits nach zwei Spielen von der Zwischenrunde verabschieden. Immerhin qualifizierte sich die DBB-Auswahl mit dem Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Jordanien noch für die Qualifizierungsrunde.

Ansprechende Leistungen in der Qualifizierungsrunde

Hier traf die Mannschaft dann auf Senegal und Kanada. Um überhaupt noch eine Chance auf das Quali-Turnier für Olympia zu haben, mussten beide Spiele gewonnen werden. Es schien, als hätten sich Schröder und Co. mittlerweile mit dem FIBA-Basketball angefreundet. Wie der Betway Insider in einer Infografik darstellt, sind die Unterschiede zwar nicht allzu groß, aber dennoch prägnant genug, um einen Einfluss auf Fouls, den Verteidigungsbereich und dergleichen zu haben. Auch wenn Schröder damit keine Probleme zu haben schien, kam die Mannschaft zunächst gar nicht ins Turnier. Das kann natürlich auch teaminterne Gründe haben. Allerdings betonten alle Beteiligten, dass die Stimmung im Kader prima gewesen sei. Sowohl gegen Senegal als auch gegen Kanada lieferte das deutsche Team jedenfalls eine starke Leistung ab und sicherte sich verdient das Ticket für die Qualifikation.

Woran hat es gelegen?

Trotzdem ist die Ernüchterung natürlich groß. Nach dem Turnier kamen dementsprechend kritische Stimmen auf. Der Trainer habe es verpasst, Maxi Kleber passend einzubauen, und bis auf das Pick and Roll zwischen Schröder und Theis habe es so gut wie keine Offensiv-Plays gegeben. Trotz dieser taktischen Verfehlungen sprachen sich die Verantwortlichen beim DBB nach dem Turnier demonstrativ für den Bundestrainer aus. Man darf gespannt sein, wie sich das Team, voraussichtlich ohne die NBA-Stars, bei dem Quali-Turnier schlagen wird.



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