06
Jan

ANZEIGE: Welchen Stellenwert hat Basketball in Deutschland?

Wenn man die Popularität des Basketballs in Deutschland anhand des Bekanntheitsgrades des wohl bekanntesten deutschen Fußballklubs misst, dann sieht man schon das desaströse Bild, welches sich derzeit abzeichnet. Der FC Bayern München unterhält eine Basketballabteilung, diese ist aber nicht annähernd so beliebt wie das Fußballteam. Alleine schon anhand der Stadiongröße lassen sich Unterschiede erkennen.

Über einen langen Zeitraum gehörte Dirk Nowitzki zu den Aushängeschildern im deutschen Basketball. Aber auch er musste sein Dasein in den USA verbringen. Für ihn persönlich war das vermutlich eine sehr lukrative Entscheidung, die ihm sehr viel Geld einbrachte. Dennoch muss man gestehen, dass es für den deutschen Basketball nicht gerade förderlich war. Man hatte wiederum eine große Chance ziehen lassen, damit der Basketball in Deutschland Fuß fassen kann. Leider sind mit den Stars meist auch die Sponsoren weg. Wenn das Interesse der Fans nicht vorhanden ist, dann ist es auch sehr schwer, Sponsoren zu bekommen. Hier ist man dann in einer Zwietracht, aus der man nur sehr schwer herauskommen kann. Deutsche Basketballkämpfe für Sponsoren attraktiv zu machen ist sehr schwer. Der Sport kämpft daher auch heute noch um seine Anerkennung in der Öffentlichkeit. Der einzige wahre Hoffnungsträger in Deutschland ist vielleicht der FC Bayern München, der schon sehr lange eine eigene Basketballabteilung unterhält. Der Verein versucht auch, durch zahlreiche Aktivitäten das Interesse im Publikum zu wecken. Immerhin hat man ja selbst einen großen Pool, aus dem man schöpfen kann. Im Allianzstadion findet man während der Saison immer ein volles Stadion vor. Daran könnte man sich doch messen, aber der nun geplante Ausbau des Stadions für die Basketballabteilung ist schon mit einer angedachten Kapazität von 10.000 Zuschauern sehr optimistisch. Es gibt aber doch ab und zu Grund zur Hoffnung. Hoffnung gibt es auf jeden Fall an hohen Quoten und Gewinne für Basketball Fans unter: https://openodds.com/de/surebets-strategie

Es gibt immer eine Reihe von Hoffnungsträgern, welche sich durch ein steigendes Interesse am Basketball erkenntlich zeigen.

Besonders in manchen Jahrgängen ist das wachsende Interesse unter Jugendlichen sehr groß. Dennoch hat der deutsche Basketball Schwierigkeiten, die Mitgliedschaft von Clubs und Spielern zu schaffen und sie langfristig zu binden. Wenn man nach den Gründen fragt, warum das Interesse nicht vorhanden ist, dann könnte man sehr schnell zu dem Schluss kommen, dass es das mangelnde Interesse des Publikums sein könnte. Immerhin war der Basketball immer schon ein kultureller Bestandteil der Amerikaner. Der Sport hatte nur sehr wenig mit der deutschen Kultur zu tun. Aber Kenner sagen, es ist das System, nicht der Sport und dessen Beliebtheit. Es gibt nämlich auch immer Hoffnungsschimmer. Dazu braucht man sich nicht nur aktuelle Entwicklungen wie die des FC Bayern München anzusehen. Selbst bei den Olympischen Spielen kann man häufig ein steigendes Interesse der Deutschen am Basketball erkennen. Wenn Größen wie LeBron James auftreten, dann sehen sich die Deutschen generell die Spiele an. Natürlich werden auch die TV Geräte aufgedreht, wenn das deutsche Team spielt. Allerdings verfolgen nur sehr wenige Deutsche die deutsche Meisterschaft im Basketball. Es gab und gibt immer wieder internationale Größen, die den Sport generell im Sinne der Bevölkerung heben und ihm ein gesellschaftliches Ansehen geben. Jeder Sport braucht Stars. Das Boxen zum Beispiel hatte Mohamed Ali; das Body Building hatte Arnold Schwarzenegger und der Fußball hatte Pele und Franz Beckenbauer. Solche Ausnahmetalente braucht jeder Sport. Im Basketball gibt es das auch, dennoch fruchtet dies nicht in Akzeptanz in Deutschland. Vielleicht liegt es daran, dass die meisten Talente abwandern und gar nicht lange in Deutschland spielen wollen. Wenn man sich die Historie ansieht, sind es aber doch immer die internationalen Events, welche dem Sport Auftrieb geben. So ist dies unter anderem die WM, die EM oder die Olympischen Spiele. Dort werden Stars geboren oder etablierte Stars sorgen für gute Quoten. Die Liste ist lang. Leider dominieren hier vor allem die US-amerikanischen Stars das internationale Geschehen und Deutschland bekommt nicht viel davon ab. Ganz gleich, ob wir von vergangenen Größen wie etwa Michael Jordan, Magic Johnson oder Larry Bird sprechen. Diese Namen kennen sehr viele Deutsche, obwohl sie mit dem Basketball nicht aufgewachsen sind. Wenn man etwa 20 Jahre zurückschaut, dann erkennt man, dass zum Beispiel nach den Olympischen Spielen des Jahres 1992 das deutsche Team den Achtungserfolg von Barcelona mit auf die Reise genommen hat. Immerhin konnte die deutsche Herrenmannschaft nur ein Jahr später bei der Europameisterschaft auf heimischem Boden den Sieg erringen. Aber selbst dieses glorreiche Event konnte nicht dafür sorgen, dass der Sport dauerhaft Anspruch in Deutschland bekam. Man muss aber traurigerweise feststellen, dass genau dieser Sieg bei der EM dann auch den bislang einzigen Höhepunkt in der Beliebtheitsskala des Basketballs in Deutschland gefunden hatte. Mehr zum Thema Basketball und Sportwetten unter folgender Webseite: https://openodds.com

Seither hat sich die Zahl der offiziellen Basketballvereine und dessen Mitglieder auch stetig verringert.

Zur damaligen Zeit bekundeten nicht nur sehr viele Jugendliche ihr Interesse für den Sport, sondern registrierten sich auch als Spieler in den Vereinen. Zu jener Zeit konnte man den Aufwind beim Basketball richtig spüren. Es kam zu einer richtigen Übertragung der US-Kultur und man glaubte sich zuweilen sogar in der verwurzelten Sportart der USA wiederzufinden. Man flirtete schon mit dem nächsten Titel und das Interesse in der Bevölkerung schien auch im Steigen begriffen zu sein. Dennoch währte dieser Trend nicht lange. Man könnte es auch mit der Fußball WM in den USA vergleichen. Heute ist die Anzahl der registrierten Spieler stark gesunken. Wenn man sich aber nicht die registrierten Spieler ansieht, sondern einfach das Interesse des Publikums in den deutschen Stadien ansieht, dann sieht es gar nicht einmal ganz so schlecht aus wie man vielleicht meinen möchte. Natürlich kann man das Publikumsinteresse nicht mit dem Fußball vergleichen. Als Zuschauersport liegt Basketball an vierter Stelle und liegt neben Eishockey. Der Handball liegt laut Statistiken an der zweiten Stelle. Obwohl Kinder viel früher mit dem Sport in Berührung kommen als früher, beklagt der deutsche Basketballverband das mangelnde Interesse. Leider dominiert immer noch der Fußball und die meisten Kinder wollen lieber Manuel Neuer oder Bastian Schweinsteiger nacheifern als einem Dirk Nowitzki. Solche Worte hört man dann, nämlich immer wieder unter den verantwortlichen Managern in den Verbänden. 

Dennoch gibt es immer Umfragen von Kindern und deren Interessen, die ein großes Interesse am Basketball zeigen.

Oft schlägt das Interesse dann aber sehr schnell zugunsten des Fußball um. Ein Hauptaspekt des Problems ist das Fehlen einer starken einheimischen Liga mit nationalen Basketballstars. Es ist offensichtlich, dass Kinder, die sich heute für Basketball interessieren, mehr über die NBA-Spieler wissen als über die Spieler in Deutschland. Dies könnte auch ein Grund für den mangelhaften Erfolg des deutschen Basketballs sein. Sehr oft wird als Gegenargument gebracht, dass es einfach nicht genügend groß gewachsene Deutsche gibt, die hier spielen könnten. Dennoch darf man dieses Argument nicht gelten lassen. Dieses Argument hat natürlich eine gewisse Gültigkeit, sollte aber nicht als Entschuldigungsgrund gelten. Man muss ganz einfach realistisch in die Zukunft blicken und dahingehend auch entsprechend agieren. Dies macht eben nur dann Sinn, wenn man sich entsprechend auf die Leistungsebene begibt und nach Talenten sucht und diese dann auch fördert. Wenn man die Talente aber dann ziehen lässt und ihnen auch keine ausreichenden Möglichkeiten bietet, dann darf man sich auch nicht über den mangelnden Erfolg des deutschen Basketballs beklagen. Es besteht aber immerhin noch Hoffnung: Derzeit liegen die Hoffnungen beim FC Bayern München. Immerhin nimmt der mehrfache deutsche Meister sehr viel Geld in die Hände, um auch den deutschen Basketball zu fördern.

 


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