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28
Okt

BBL-Clubs in Europa: 2020 und die letzte Chance?

Position 1 – BBL-Clubs in Europa: 2020 und die letzte Chance?

Jan Pommer, damaliger Geschäftsführer der BBL, sagte im Winter 2011 einen Satz, welcher bis heute bei jedem Basketball-Fan polarisiert. Bis 2020 wolle man die beste Liga in Europa werden. Kriterien, an denen man die Erreichung dieses Ziels messen werde, wurden nicht genannt. Doch dieser Satz war gut. Er ist visionär und sorgt für Aufsehen und mediale Resonanz. Visionen, Aufmerksamkeit, mediale Resonanz: Alle drei Dinge kann die BBL, kann der Basketball gut gebrauchen. Doch spätestens in diesem Jahr ist die Aussage neu besetzt; negativ besetzt. Sie verdeutlicht, dass die BBL in vielen Dingen noch lange nicht die basketballerische Krone Europas ist. Dies ist nicht schlimm, doch mit Pommers-Aussage im Hinterkopf kommt die BBL in Zugzwang. Sie muss auch auf europäischer Ebene liefern – die BBL-Klubs dürfen nicht nur in den jeweiligen Vorrunden (mehr oder weniger) dominant sein. Sie müssen in die Playoffs kommen, um die Titel kämpfen. Denn zumindest laut Meinung vieler Fans und auch der (breiten) Öffentlichkeit zählen Titel exponentiell viel. Es ist durchaus legitim zu sagen, dass die Top3 der Liga europäisch mithalten kann. Bamberg spielt in der Euroleague um den Einzug ins Top8, München und Ulm könnte im EuroCup ähnliches gelingen – das ist gut. Aber danach muss mehr kommen! Wenn die BBL 2020 die beste Liga in Europa sein will, müssen auch die Mannschaften auf den weiteren Plätzen liefern. In diesem Jahr sind das Frankfurt, Oldenburg, Ludwigsburg, Bonn und Berlin. Wenn diese Teams die nächsten Runden erreichen, den Titelanwärtern mal ein Bein stellen können, dann könnte die Liga 2020 die beste in Europa sein. Denn dieser Erfolg ist sicht- und belegbar. Diese Ergebnisse würden Aufmerksamkeit und mediale Resonanz bringen. Das Ziel? Möglich! Der Weg? Noch weit. Die Chance? Vielleicht die Letzte.

14
Okt

Euroleague und FIBA: es reicht, einigt Euch!

Position 1 – Alba: Hoffentlich nur ein taumelnder Riese

Hauptrunden-Tabellenplatz 3, 5, 3, 2, 6: Alba Berlin und die Spitze des deutschen Basketballs, das war einmal. In den vergangenen Jahren sind die sportlichen Einschläge teilweise drastisch gewesen – zwar nicht unerwartet aber scheinbar nachhaltig. Berlin ist schon lange nicht mehr die Hauptstadt des deutschen (Erstliga-)Basketballs. Auch der Etat ist deutlich geringer als bei den finanziellen Schwergewichten aus dem Süden. Doch dieser Fakt ist nicht weiter dramatisch, denn er ist nachvollziehbar und verständlich. Alba verfügt eben nicht über ein scheinbar grenzenloses Budget, Alba muss hart kämpfen um seine Sponsoren und ist seit Jahren auf der Suche nach einem großen Geldgeber. Doch bislang vergebens. Auch das ist schade aber hinnehmbar. Erschreckend ist für mich jedoch ein anderer Fakt: Auch die vor Jahren noch zitierten „drei großen B´s“ sind Geschichte. Denn Alba ist auch nicht mehr die dritte Kraft im deutschen Basketball. Zumindest nicht was den sportlichen Aspekt betrifft. ratiopharm ulm, die EWE Baskets Oldenburg, die Fraport Skyliners und die MHP Riesen Ludwigsburg: Vier Mannschaften die den Berlinern momentan scheinbar etwas den Rang abzulaufen drohen. In der offiziellen Abschlusstabelle (nach den Playoffs) der vergangenen Saison waren sie allesamt vor dem Hauptstadt-Klub. Und das auch noch verdient.

29
Sep

Von wegen Vorbild

Ein bisschen ist es untergegangen, aber am vergangenen Dienstag ist im europäischen Basketball etwas Historisches passiert. Ein neuer kontinentaler Wettbewerb ist an den Start gegangen: die „Champions League“. Für einen solch erhabenen Namen fiel die Aufmerksamkeit jedoch relativ gering aus, die erste Qualifikationsrunde des Turniers interessierte wohl nur Hardcore-Fans.

16
Sep

Lukas´ Line-Up No.1

„Lukas´ Line-Up“ ist ein neuer Blog bei BIG-Basketball in Deutschland. In meinen Beiträgen, Kolumnen und Gedankengängen werde ich zweiwöchentlich auf fünf aktuelle Themen, besondere Spieler und andere Dinge blicken, die – ganz subjektiv – noch einmal genauere Betrachtung erfordern.  Ich bin ein großer Fan des deutschen Basketballs, im Fokus wird aber nicht nur die BBL stehen. Heute gibt’s Ausgabe eins. Viel Spaß beim Lesen!

13
Jul

Plan B aus der Resterampe

Mark Cuban kann man sich nur schwer auf dem Trödelmarkt zwischen Ramsch und Raritäten vorstellen. Der Selfmade-Milliardär passt eher in ein Luxus-Kaufhaus, höchstwahrscheinlich besitzt er sogar mehrere. Wenn es aber um die Einkaufspläne seiner Dallas Mavericks geht, wirkt Cuban mittlerweile wie ein Schnäppchenjäger, der in den Edel-Boutiquen nicht mehr erwünscht ist.

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