06
Aug

Eine Nationalmannschaft mit Zukunft

Basketball Deutschland im Sommer: Keine Bundesliga? Keine Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft vor der Tür? Kein Dirk Nowitzki im Nationaltrikot? Kein Problem! Während in den Büros der Bundesligisten die Kader für die nächste Spielzeit zusammengestellt werden, bereitet sich die Nationalmannschaft auf die EM-Qualifikation vor.

„Nur“ die Qualifikation möchte man meckern. Und obwohl es an den sportlichen Gradmessern in diesem Jahr irgendwie fehlt, ist eine gewisse interessante Anspannung bei den Basketball-Fans zu spüren. Sie merken: Es steht ein Team mit vielen jungen und talentierten Spielern bereit. Es bewegt sich etwas. Spieler wie Theis, Schröder, Pleiß und Co. führen eine Generation an, die endlich wieder angreifen könnte. Es handelt sich um Spieler, die nicht nur national, sondern auch international Eindruck hinterlassen können. Spieler also, die in den vergangenen Jahren vergeblich gesucht wurden. Die Qualifikation zur EM kann nur der erste Schritt sein. Damit sich alle Talente beweisen können, müssen sie auf dem höchsten Level spielen. Nicht nur in ihren jeweiligen Vereinen, sondern auch in der Nationalmannschaft. Wenn ein Stamm von Akteuren zusammenwächst, kann die DBB-Mannschaft in Zukunft vielleicht auch Erfolge feiern und eine neue Basketball-Euphorie entfachen. So gut die Entwicklung der BBL auch sein mag: All die Anstrengungen sind wenig wert, wenn die Nationalmannschaft nicht mitkommt. Denn für das öffentliche Interesse sind immer noch die Nationalteams am interessantesten. Das gilt für Fußball, Handball, Eishockey und natürlich auch für den Basketball. Mit der Bewerbung für die EM-Vorrunde im kommenden Jahr hat der DBB einen guten Schritt gemacht. Um ein Basketball-Boom auszulösen wie nach der EM 1993, kommt dieses Turnier für die Mannschaft sicherlich zu früh. Es könnte aber ein guter Gradmesser für eine eventuelle Bewerbung eines Groß-Turniers in der Zukunft sein. Zudem könnte Dirk Nowitzki noch ein gebührender Abschied im DBB-Dress garantiert werden. Was die Mannschaft aber neben Erfahrung und Zeit noch braucht, ist ein fester und erfahrender Bundestrainer. Emir „Muki“ Mutapcic ist eigentlich eine gute Lösung. Allerdings steht er weiterhin beim FC Bayern München unter Vertrag und ist derzeit nur eine Notlösung. Hier besteht beim DBB noch eine entscheidende Baustelle, die möglichst zeitnah behoben werden sollte. Dann heißt es: Blick nach vorne und mit großen Erwartungen in die Zukunft. Die Nationalmannschaft kann bald wieder viel Spaß bereiten - und eine viel zu lange Offseason wieder angenehm verkürzen.

 

 


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