06
Jun

Ein Traumfinale und eine Chance

Drau?en wird es warm, in den Hallen noch warmer: Die Bundesligasaison biegt auf die Zielgerade ein. Finalzeit! Und was fur ein Endspiel Deutschland erwartet: Bayern Munchen gegen Alba Berlin. Viele sprechen von einem „Traumfinale“ und das hat durchaus seine Berechtigung. Auch wenn Alba die regulare Saison hinter Bamberg auf Platz 3 beendete: Im Finale treffen die wohl zwei besten Mannschaften des Jahres aufeinander.

Bayern sicherte sich relativ souveran Platz 1 der Hauptrunde und spielte eine gute Euroleague-Saison. Alba uberraschte in der Liga mehrmals, wurde Pokalsieger und scheiterte im Eurocup erst im Viertelfinale am spateren Sieger Valencia. „MVP“ Delaney gegen den „besten Verteidiger“ Hammonds, Schaffartzik gegen Logan, Bryant gegen Radosevic. Sportlich bietet diese Serie eine Menge Potenzial: beide Mannschaften agieren als Kollektiv, verteidigen sehr gut und sind genauso offensiv gefahrlich.

Doch auch abseits der sportlichen Spannung, birgt das diesjahrige Finale eine menge Zundstoff. Die Giftpfeile fliegen zwischen beiden Vereinen schon seit mehr als einem Jahr hin und her. Nach dem Hinrunden-Sieg von Alba brach eine ewig lange Diskussion um ein „kreuzahnliches“ Gestange los. Die Vereinsverantwortlichen beider Seiten konnen sich offenbar nicht leiden, wahrend beide Mannschaften sich gut kennen. Denn im Bayern-Kader stecken mehrere Spieler und Trainer mit Berliner Vergangenheit. Das betrifft auch die Akteure wie Thompson, Schaffartzik, Idbihi und den verletzten Djedovic, die im letzten Jahr noch mit Berlin sang und klanglos an Bayern scheiterten. Das ausgerechnet diese beiden Vereine nun die deutsche Meisterschaft ausspielen, ist irgendwie Ironie des Schicksals.

Auch fur die Medien ein gefundenes Fressen. Hier liegt die Chance fur den deutschen Basketball: Das Finale vom „ehemaligen Bayern Munchen des Basketballs“ gegen eben jenen FC Bayern durfte fur ein enormes mediales Echo sorgen. Nicht nur die Lokalblatter, sondern auch uberregionale Zeitungen und Fernsehsender konnten verstarkt berichten. Gespannt kann man schon auf die Einschaltquoten sein. Davon kann der Basketball nur profitieren. Vorhang auf, Scheinwerfer an also, bevor das Land dem kollektiven Fu?ball-Wahn verfallt. Hoffentlich wird der Start der Fu?ball-WM die Berichterstattung des BBL-Finales nicht vollig uberdecken. Denn „Altmeister“ Pesic gegen „Schuler“ Obradovic, Emporkommling gegen ehemaliges Flaggschiff oder einfach nur Munchen gegen Berlin spricht fur ein sehr unterhaltsames Finale. Lasst die Spiele beginnen, auf eine emotionale Endspiel-Serie!


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