18
Feb

Bamberg wird nicht nervös

easyCredit Top Four, Halbfinale 2: MHP RIESEN Ludwigsburg vs. Brose Bamberg

Zusammenfassung: Brose Bamberg ist im zweiten Halbfinal-Spiel des easyCredit TOP FOUR 2017 seiner Favoritenrolle gerecht worden. Die Franken wurden auch in den kritischen Phasen der Partie nicht nervös – und bezwangen Ludwigsburg letztlich verdient 85:78. Die MHP RIESEN kamen nach einem durchwachsenen Start dank ihrer Physis und einer bissigen Verteidigungsleistung wieder zurück ins Spiel, konnten aufgrund einer mäßigen Offensive jedoch nicht mehr mit Bamberg Schritt halten. Zum Ende der Partie gestaltete der Tabellenneunte das Spiel zwar abermals erneut eng – doch es reichte nicht mehr. Durch den Bamberger Erfolg ist das vermeintliche Traumfinale der beiden bayerischen Klubs perfekt. Es steigt am Sonntag ab 15:00 Uhr. Ludwigsburg trifft drei Stunden vorher im Duell der beiden Verlierer auf Berlin.

Die Notizen zum Spiel: - Die Anfangsphase begann mit einem fast zu erwartenden Abtasten der beiden Teams. Etwas zu viel Körperkontakt hatte dabei Leon Radosevic. Der Bamberg hatte bereits in Spielminute drei zwei Fouls. Sein Team störte das wenig, denn der Favorit führte früh (3:13, 5. Spielminute).

- Die Ludwigsburger taten sich von Beginn an schwer, kamen in der Offensive nicht in ihren Rhythmus und machten (zu) viele Fehler – der Abstand der Bamberger wuchs zwar nicht weiter an, blieb jedoch weiterhin hoch.

- Mit Beginn des zweiten Viertels änderte sich das Bild: Ludwigsburg stand besser in der Verteidigung, Bamberg traf wenig bis nichts, sodass die Partie nun wieder offen schien. (22:24, 14.).

- Generell wirkten die MHP RIESEN wie das deutlich schwächere Team, doch die Schwaben kämpften und minimierten so nach und nach den entstandenen Rückstand. Zur Halbzeit führte der haushohe Favorit nur mit einem Punkt. Schuld daran waren unter anderem neun Turnover und eine schwächer werdende Wurfquote.

- Spätestens in Halbzeit zwei wurde deutlich, welche Lage die Berliner und die Münchner Fans eingenommen hatten. Kurzum: Es gab keine Überraschung. Das Berliner Publikum hielt mehrheitlich zu Bamberg (das potenziell spannendere Finale). Die Münchner hielten überwiegend zu Ludwigsburg (der potenziell einfachere Final-Gegner).

- Ludwigsburg kämpfte, führte zum Ende des dritten Viertels sogar, doch Bamberg schaffte es die Partie in die richtige Richtung zu biegen. Da die MHP RIESEN es nicht schafften den vierfachen Pokalsieger am scoren zu hindern, wuchs der Rückstand zunehmend an.


Die Reaktionen nach Spielende:

Cliff Hammonds: „Wir wussten, dass es ein Dogfight wurde. Wir haben versucht viel Tempo und viel Druck ins Spiel zu bringen. Das mag Bamberg nicht. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Bamberg hat das aber gut gemacht, die wichtigen Würfe getroffen.“

Daniel Theis: „Wir wussten, dass sie sehr physisch spielen. Vor allem in der ersten Hälfte war das ein offenes Spiel. In der zweiten Hälfte haben wir dann Stops generiert und sind die Fastbreaks gelaufen. Von den letzten vier Minuten dürfen wir uns nicht täuschen lassen – da haben wir den Ball oft weggeschmissen. Morgen geht es dann um den ersten Titel, den wollen wir gewinnen. Das wird ein spannendes Spiel.“

Bester Mann auf dem Parkett: Fabien Causeur. Der Franzose lieferte das offensive Komplett-Paket ab. Scorte in Korbnähe, aus der Distanz, mit Kontakt und mit Druck. Schlichtweg überzeugend. In einem auch heute breit aufgestellten Kader war er gemeinsam mit Daniel Theis der beste Mann auf dem Parkett.

Schwächster Mann auf dem Parkett: Kelvin Martin ist der Hybrid im Spiel der MHP RIESEN. Der Forward kann irgendwie alles – wenn auch nichts herausragend gut. Am heutigen Abend war davon jedoch nicht das Gesamtbild gut, sondern sehr schwach. Er verdeutlichte damit das Problem der Ludwigsburger: eine gute Verteidigung, aber viel zu wenige Punkte. Martin machte davon 0.


Die Statistik zum Spiel


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