18
Feb

Berlin mit Leib und Seele – jedoch ohne den Sieg

easyCredit Top Four, Halbfinale 1: FC Bayern Basketball vs. ALBA BERLIN

Zusammenfassung: Eine Woche nach der Liga-Niederlage kamen die Berliner deutlich verbessert und mit großem Willen auf das Parkett der heimischen Mercedes-Benz Arena. Die Mannschaft von Ahmet Caki agierte aggressiver und bissiger als noch vor Wochenfrist. Das Team kämpfte und war auch im Pick-n-Roll deutlich verbessert. Der FC Bayern war seinerseits vor allem in Halbzeit eins, diesmal in Person von Nick Johnson, sehr gut unterwegs. Dabei hatten die Münchner eine überragende Trefferquote (71% innerhalb der Zone, 73% von Downtown), sodass die Berliner trotz guter Leistung zur Halbzeit folgerichtig hinten lagen (42:38). Doch das Spiel war damit keinesfalls entschieden: Berlin kämpfte und ackerte bis in die letzten Minuten hin unermüdlich. Das Halbfinale hielt jedoch mehr als die Ausgangslage versprach – eine spannende und intensive Partie zweier deutschen Schwergewichte. Letztlich entschieden die Münchner die Partie in der Crunchtime: 78:70. Dennoch hatten auch die Berliner einen kleinen Grund zur Freude. Denn nachdem sie unter der Woche noch von den eigenen Fans ausgebuht wurden, erarbeiteten sie sich diese Unterstützung zurück – auch wenn die Belohnung am Ende ausblieb.

Die Notizen zum Spiel:

- Die Berliner Fans mit einer schönen Choreographie – möglicherweise inspiriert vom Kooperationspartner aus Dortmund schmückte eine gelbe Wand die Kurve.

- Spielminute 15: Payton Siva ist zurück. Der Berliner Spielmacher fehlte seinem Team in den vergangenen Wochen sehr. Berlin holte keinen Sieg. Mit Siva lief es deutlich besser. Der US-Amerikaner meldete sich bei seiner Rückkehr mit einer guten Leistung zurück.

- Vor allem Nick Johnson richtete in der Berliner Verteidigung in Halbzeit eins viele Schäden an. Die Nummer 13 der Münchner zog mehrfach zum Korb und zeigte eine bemerkenswerte Leistung. Durch seine Schnelligkeit kam er so zu vielen Punkten (15) und klaute gleich vierfach den Berlinern den Ball.

- Zum Beginn der zweiten Hälfte agierten beide Teams etwas nervöser. Der FCB löste sich früher aus dieser Nervosität und erspielte sich einen 8-Punkte-Vorsprung, welche auch bis zum Viertelende Bestand hatte.

- Auch im Schlussabschnitt blieb das Spiel emotional, umkämpft und eng – was vor allem am Publikum und kämpfenden Berliner lag. Die Münchner verloren daraufhin ihren offensiven Plan.

- Letztlich wurde Berlin jedoch nur durch das Publikum honoriert. Denn die Bayern (bis hierhin mit 70% von der Freiwurflinie) behielten in den entscheidenden Momenten die Nerven.

Die Reaktionen nach Spielende:

Ismet Akpinar: „Bayern hat offensiv extrem gut den Ball bewegt, wir waren da oftmals in Missmatch-Situationen. Das war entscheidend. Wir haben extrem gut verteidigt. Das war ein sehr intensives Spiel, hatten auch mit Spiel-IQ gespielt und uns gut präsentiert. Die heutige Atmosphäre war etwas ganz Besonderes. Vielen, vielen Dank an unsere Fans für diese Unterstützung.“

Nick Johnson: „Das war ein komplett anderes Spiel als letzte Woche. Wir wussten, dass sie rauskommen und kämpfen würden. Alba ist ein stolzes Team und hat uns sehr gefordert. Das ganze Team war letztlich entscheidend. Wir mussten heute eine extrem harte Verteidigung spielen. Ich bin gegen diese Verteidigung dann oftmals in die Mitte gezogen und habe versucht den Ball zu verteilen.“

Bester Mann auf dem Parkett: Nick Johnson. Der US-Amerikaner bewies, dass er im entscheidenden Moment da sein kann. Allen voran in Halbzeit eins zeigte er eine überragende Leistung (19 Punkte, 6 Assists, 6 Steals, 3 Turnover). Letztlich war vor allem seine Leistung maßgeblich dafür entscheidend, dass der Berliner Kampf nicht belohnt wurde.  

Schwächster Mann auf dem Parkett: Die Bigmen von Berlin. Während Dragan Milosvaljevic und Ismet Akpinar vorbildlich ackerten und eine herausragende Leistung zeigten, kam von Elmedin Kinaovic, Bogdan Radosavljevic und Tony Gaffney zu wenig, um die Münchner Kontrahenten vor große Probleme zu stellen. Möglicherweise am Ende das kleine Quäntchen, welches fehlte, um den Final-Einzug zu feiern.

Die Statistik zum Spiel



easyCredit Top Four, Halbfinale 1: FC Bayern Basketball vs. ALBA BERLIN


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