26
Sep

Die Saison 2014/2015: Ein Quantensprung?

Die lange Zeit des Wartens hat am Samstag offiziell ein Ende. Der jahrlich ausgetragene Champions Cup lautet wieder einmal die neue Basketball-Bundesliga ein. Das Duell zwischen Meister und Pokalsieger bedeutete zuletzt auch neue Superlative: Die starkste, beste, spannendste BBL-Spielzeit wird Jahr fur Jahr erwartet. An Brisanz durfte es beim Spiel zwischen dem FC Bayern Munchen und Alba Berlin sicherlich nicht mangeln, doch ich will keine alten Geschichten aufwarmen. Fakt ist: Es konnte eine richtungsweisende Saison werden. Ob es die sportlich beste wird, lasst sich nur schwer bemessen. Aber die Vereine haben gro?tenteils noch einmal an Qualitat gewonnen, konnten Leistungstrager halten und sich durchaus noch verstarken.

Hinter den finanziellen Spitzenreitern aus Munchen und Bamberg folgt eine ambitionierte Gruppe um Berlin, Oldenburg, Ulm, Quakenbruck und Bonn. Erfahrungsgema? kann zusatzlich immer noch mindestens eine weitere Mannschaft eine gro?e Uberraschung landen. Auf dem Feld steht uns – mal wieder - ein interessantes Jahr bevor. Als wurde das noch nicht reichen, ist die Spielzeit 2014/2015 auch die erste in der „neuen Ara“ der Liveubertragung. Alle Spiele in HD, dazu noch eine Vielzahl an Begegnungen im Free-TV. Geht da eigentlich noch mehr? Die Rahmenbedingungen sind nun geschaffen, es liegt an den Vereinen, diese zu nutzen. Einerseits mit weiteren finanziellen Steigerungen, andererseits mit sportlichen Erfolgen. Sowohl national, als auch international. Im letzten Jahr erreichte der FCB in der Euroleague das Top 16, Alba Berlin scheiterte im Eurocup erst im Viertelfinale. Das sind gute Ergebnisse, aber nun muss der nachste Schritt folgen. Mit den beiden genannten Vereinen bestehen gute Chancen, dieses Jahr in der europaischen Spitzenklasse wieder zwei Top 16-Vertreter zu stellen. Vielleicht klappt es ja auch mit der Qualifikation fur die letzten Acht? Auch im Eurocup startet mit Oldenburg, Quakenbruck, Bonn und Bamberg ein ambitioniertes Teilnehmerfeld aus Deutschland. Insbesondere die Bamberger und Oldenburger haben gute Voraussetzungen, lange im Wettbewerb zu bestehen. Europaische Erfolge sind ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, den deutschen Basketball weiter nach vorne zu bringen. Als wurde das alles nicht reichen, folgt nach der Saison noch die Kirsche auf der Sahnetorte: die EM-Vorrunde in Berlin. Zum einen die Moglichkeit, Dirk Nowitzki einen gebuhrenden Abschied aus dem DBB-Team zu ermoglichen, zum anderen die Aussicht, die Sportart dem eigenen Land naher zu bringen. Ein Sommermarchen-Reloaded, wie beim Fu?ball oder Handball, ist nicht zu erwarten. Dazu fehlt es der Nationalmannschaft (noch) an sportlicher Qualitat, zudem werden eben nur die Vorrundenspiele in Berlin ausgetragen. Aber vielleicht kann es als gute Generalprobe betrachtet werden: Die junge Mannschaft um Schroder, Theis, Plei? und Co. kann sich zuruck auf die internationale Buhne melden und wer wei?? Vielleicht traut sich der DBB im Anschluss eine Kandidatur fur ein komplettes Turnier zu? Es konnte sein, dass in einigen Jahren der Blick auf diese kommende Spielzeit zuruckgeht und der Satz fallt: „Das war die entscheidende Saison! Der entscheidende Schritt!“ Ich hoffe es zumindest und jetzt kann es nur noch hei?en: Let the games begin!


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